Wasserwacht

Cham

 

Richtig retten will gelernt sein. Um die Sicherheit an unseren Gewässern weiter zu erhöhen bildet die Wasserwacht nicht nur ihre eigenen Mitglieder im Rettungsschwimmen aus, sondern unterrichtet auch interessierte Bürger ab 12 Jahren.

Ziel der Rettungsschwimmausbildung ist neben verschiedenen Techniken zum Transport eines Verunglückten im Wasser und das anschliessende An-Land-Bringen vor allem die Einschätzung von Risiken und Gefahren für den Retter. Leider bezahlte schon mancher Retter seine Hilfsbereitschaft mit der eigenen Gesundheit oder gar dem Leben - das muss aber nicht sein, wenn man richtig an eine Rettungsaktion herangeht.
Mit dem Ablegen des Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Silber ist man bereits berechtigt in einem Schwimmbad als Badeaufsicht tätig zu sein. Auch für viele andere Berufe und Qualifikationen ist das Rettungsschwimmabzeichen notwendig.

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer haben, so informieren Sie sich bei uns, ihrer Wasserwacht OG Cham.

Am Ende eines solchen Kurses steht die Prüfung nach den Richtlinien des Deutschen Rettungsschwimm Abzeichens (DRSA).

In den Bereichen Sachbergungen, Umweltschutzaktionen, Vermißtensuche, Totenbergung, technische Hilfeleistungen und Katastrophenschutz sind die Rettungs- und Bergungstaucher der Wasserwacht unentbehrlich.

Die Ausbildung, die die selben Punkte wie die Bootsausbildung voraussetzt (jedoch mit intensiverer medizinischer Untersuchung), wird ebenfalls gemeinschaftlich im gesamten Landkreis durchgeführt durch unsere Tauchausbilder Klaus Kreitmeier und Markus Schmid mit ihren Helfern.

Die Kurse beginnen jeweils im Oktober und enden nach ca. 120UE Theorie im Rot-Kreuz-Haus Cham und ca. 200UE Praxis im Freibad und in Tauchgewässern (wie z.B. Murner
See und Steinberger See in Schwandorf) im September des nächsten Jahres.

Die Teilnehmerzahl liegt bei ca. 8 bis 10 Teilnehmern je Kurs.

In der Theorie und Praxis werden unter anderem folgende Themen besprochen und trainiert: Medizin, Physik, Rechtskunde, GUV, Ausrüstung, Such- und Bergetechniken,
Leinenkunde, Orientierung und Naturschutz.

Um ständig auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben, finden jährlich Fortbildungen mit unterschiedlichen und aktuellen Themen (Eistauchen,  Umweltschutz, Medizin etc.) statt.

Der Schutz der Natur und unserer Gewässer ist eine der wichtigsten Aufgaben zur Sicherung unserer Zukunft. Auch die Wasserwacht hat dies seit Jahrzehnten erkannt und nimmt mit dem Fachdienst Naturschutzdienst bzw der Fachausbildung Natur- und Gewässerschutz folgende Aufgaben wahr:

- Bau und Aufstellung von Nistkästen
- Durchführung von Naturschutzstreifen
- Anlage und Pflege von Biotopen
- Praktischer Naturschutz (z. B. Mitwirkung an Projekten der LfU)
- Pflege von geschützten Landschaftsbestandteilen
- Jährliche Reinigungsaktionen um und im Gewässer
- Jugendarbeit
- Öffentlichkeitsarbeit
- Organisation und Durchführung von Fortbildungslehrgängen
- Mitwirkung in der Naturschutzwacht der Landratsämter

Eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht ist die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern. Die Ausbilder Schwimmen führen Schwimmkurse durch, nehmen Schwimmabzeichen ab und bilden so den Grundstein der schwimmerischen Ausbildung in der Wasserwacht. Es werden aber nicht nur Schwimmkurse für angehende Wasserwacht Mitglieder durchgeführt. Die Breitenausbildung der Bevölkerung im Schwimmen ist eine wichtige Präventivmaßnahme im Kampf gegen den "Tod durch Ertrinken"! Schwimmabzeichen werden vom Frühschwimmer "Seepferdchen" bis zum goldenen Schwimmabzeichen abgenommen.

Was in den Anfängen der Wasserwacht in Badehose, selbstgebauten Schwimmbrettern und Ruderbooten an Rettungseinsätzen oft unter Lebensgefahr begonnen wurde, setzt sich heute mit einer großen Flotte von modernen Rettungsbooten fort.

Mit dem zunehmenden Fremdenverkehr und dem hohen Freizeitwert unserer Heimat hat die Nutzung unserer Gewässer in den letzten Jahren ein oft schon dramatisches Ausmaß angenommen. So kommt es nicht selten vor, dass sich zum Beispiel auf dem Chiemsee an schönen Wochenendtagen bis zu 3.000 Boote und mehr tummeln.

Diese Konzentration von Menschen ist seit Bestehen der Wasserwacht eine Herausforderung an uns, eine technisch gut ausgerüstete Flotte sowie eine im Fachwissen hervorragend ausgebildete Crew von Bootsführern und Wasserrettern bereitzustellen.

Die technische Ausrüstung reicht gerade an größeren Gewässern vom Jet-Antrieb über Radar für Rettungen bei unsichtigem Wetter bis zum Sonargerät und Unterwasserkameras, um den Seeboden ohne Gefährdung von Menschen absuchen zu können.

Den hohen Stellenwert der wasserwachtinternen Bootsführerausbildung belegt die Tatsache, dass das Befähigungszeugnis zum Führen eines Motorrettungsbootes dem staatlich anerkannten Motorbootführerschein Binnen "A" gleichgestellt ist. Tatsächlich wird der Wasserwacht-Bootsführer nach den amtlichen Kriterien geprüft, wobei zusätzlich noch ein wasserwachtspezifischer Prüfungsteil abgelegt werden muss.

Die Einsatzfahrten konzentrieren sich vornehmlich auf Schwimmer, Segler und Surfer. Oftmals wird auch Erste Hilfe an Bord von Sportbooten geleistet, wie zum Beispiel die Erstversorgung von Frakturen oder aber auch ein Transport vom Patienten an Land oder ins Krankenhaus(wie z.B. am Chiemsee).

Kündigt der Wetterbericht im Hochsommer den Durchzug einer Kaltfront an, so stehen viele Wasserwacht-Bootsbesatzungen, über die Rettungsleitstelle mittels Funkmeldeempfänger alarmierbar (Tel. 19222), zur Verfügung. Um schnell die Mannschaften von in Not geratenen Booten abzubergen oder um unterkühlte Surfer ans sichere Ufer zu bringen.

Auch die Sicherung von Segel- und Ruderregatten gehört zu den vielfältigen Aufgaben der Wasserwacht. Gerade der Regattasegler sieht oft nur das Ziel, weniger aber die Wetterentwicklung. Es kommt immer wieder vor, dass ein Segelboot - ob Jolle oder Kielyacht - kentert bzw. vollschlägt und sinkt. Wohl der Besatzung, die rechtzeitig ihre Rettungswesten angelegt hat.

Schon mehrmals sind Wasserwacht-Mannschaften gerade noch rechtzeitig gekommen, um eine Tragödie zu verhindern. Manchmal werden sie aber auch gerufen, um die Besatzung oder ein Schiff aus großer Tiefe zu bergen.

Um Unfälle und bedrohliche Situationen für Retter und Gerettete zu vermeiden, raten die Wasserwachtler allen Wassersportlern, sich vorbeugend auf die Wetterentwicklung zu konzentrieren, als sich nachher auf die technischen Einrichtungen wie Sturmwarnanlagen oder den Rettungsdienst zu berufen.

Die Wasserwacht-Flotte führt neben dem Rettungsdienst auch Aufgaben des Natur- und Gewässerschutzes durch. Dieser beschränkt sich vornehmlich auf vorbeugende Maßnahmen. Personen, die oftmals aus Unwissenheit gegen die Gebote des Natur- und Gewässerschutzes verstoßen, werden von den Besatzungen belehrt und nötigenfalls aufgefordert, ihr regelwidriges Verhalten umgehend einzustellen.

Mittwochstreff

Mi Okt 25 @ 8:30PM - 10:00PM
Kolpinghaus
Mi Nov 01 @ 8:30PM - 10:00PM
Wasserwacht-Garage
Mi Nov 08 @ 8:30PM - 10:00PM
Käsbauer

Veranstaltungen

Sa Okt 21 @ 7:30AM - 11:00AM
Altkleidersammlung
Sa Okt 21 @ 2:30PM - 06:30PM
EH Auffischung IV / IV
Di Okt 31 @ 5:00PM - 09:00AM
Halloweenparty
Mi Nov 01 @ 5:00PM - 09:00AM
Halloweenparty
So Nov 05 @ 7:00AM - 06:00PM
Schmankerlmarkt
Fr Dez 15 @12:00AM
Christkindlmarkt
Sa Dez 16 @12:00AM
Christkindlmarkt
So Dez 17 @12:00AM
Christkindlmarkt